Maxxis Cross Country

 

(GCC) Meisterschaft

 

9./10. September 2017

 

beim MSC-Schefflenz

 

 

       

MSC – Strecke

 

 

für Clubmitglieder

 

 

" G E Ö F F N E T "

 

 

Strecke für Gäste

 

 

" G E Ö F F N E T "

 

 

 

Mittwoch: 17°° bis 19°° Uhr

 

Samstag: 15°° bis 17°° Uhr

 

 

bei schlechter Witterung kann

eine kurzfristige Schliessung

erfolgen !

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Das Motorrad ist im Fahrerlager auf

einer TANKMATTE abzustellen !

 

GCC – Streckenposten


Für das GCC-Event beim MSC – Schefflenz am 09./10. September 2017werden noch Streckenposten gesucht.
Alle Mitglieder, Nichtmitglieder und Freunde des MSC können sich melden.

Info und Ansprechpartner:

Uwe Westenhöfer Tel.: 017652083705
Anmeldung auch an der Strecke bei Beate ! In der Racebar liegt eine Liste zum Eintragen aus !

 

 

Deutsche - MSR  Motocross Meisterschaft beim MSC-Schefflenz,

Zahlreiche MSC-Piloten mit am Start.

Die MSC-Piloten Robin Scheufler und Oskar Wolf auf dem obersten Podestplatz.

 

Bei heißen und staubigen Bedingungen wurde der 5. Lauf des Deutschen Motor Sport Ring ( MSR )  beim MSC Schefflenz im ADAC am 24./25. Juni 2017 ausgetragen. Knapp 300 Moto Cross Piloten, verteilt auf 11 Klassen von 50 bis 450 ccm fighteten um die begehrten MSR – Meisterschaftspunkte auf dem anspruchsvollen ehemaligen WM - Parcours. Mit am Start auch etliche Piloten vom MSC – Schefflenz.

Durch die Trockenheit der Vortage bot sich die Strecke in einem sehr harten und staubigen Zustand und das  MSC – Bewässerungsteam musste über das gesamte Rennwochenende wässern, um die Staubentwicklung in Grenzen zu halten. Hierbei kam auch die neu installierte MSC-Bewässerungsanlage zum Einsatz und hat ihren Dienst hervorragend verrichtet. Am Rennsamstag ab 09:00 Uhr wurden dann das freie Training und Zeittraining der einzelnen Klassen gefahren. Am Nachmittag  wurden  jeweils zwei Wertungsläufe mit je 15 min + 1 Runde ausgetragen, woraus sich dann folgende Tageswertung am Rennsamstag ergab.

In der Klasse MX 2 Jugend, konnte MSC – Pilot Leon Wolf im Zeittraining die schnellste Zeit fahren und konnte sich damit den besten Startplatz an der Startanlage aussuchen. Am Nachmittag fuhr Leon zwei  beeindruckende Läufe und belegte den tollen 4. Platz der Tageswertung, somit das Podium knapp verfehlt. In der Klasse MX 1 National fuhr MSC-Pilot Marcel Butzin auf den 4. Platz der Tageswertung. Die MSC-Piloten Tino Scheufler und Christian Möhler belegten den 12. und 16. Platz. In der Klasse MX Light zeigte MSC-Pilot Robin Scheufler zwei sehenswerte Rennläufe und wuchs buchstäblich über sich hinaus. Schon im Zeittraining sorgte er mit der zweitschnellsten Zeit für großes Aufsehen und am Nachmittag fuhr er zwei fehlerfreie Wertungsläufe die er jeweile für sich entscheiden konnte. Somit stand Robin Scheufler als sensationeller Sieger auf dem obersten Podestplatz in der MSR-Light Klasse. Die MSC Piloten Moritz Trunk, Tobias Riel und Patrick Müller belegten den 12., 19. und 29. Platz.

In der Klasse bis 65 ccm galt dem MSC-Nachwuchspilot und Lokalmatador Oskar Wolf größte Aufmerksamkeit. Für die Klasse bis 65 ccm wurde die Strecke verkürzt und die steilen Auf-und Abfahrten wurden herausgenommen. Schon im Zeittraining nutzte Oskar seinen Heimvorteil und sicherte sich die schnellste Trainingszeit, damit schaffte er sich beste Voraussichten für die Wertungsläufe. Er zeigte am Nachmittag zwei sensationelle Rennen. Vom Start weg konnte er sich in beiden Läufen an die Spitze setzen und ging jeweils als erster in den Starthang. Im ersten Lauf sah es aus als müsste sich Oskar mit einem 2. Platz zufriedenstellen, doch in der letzten Runde ist der Führende gestürzt und Oskar konnte die Führung übernehmen und den ersten Lauf gewinnen. Im zweiten Lauf fuhr Oskar erneut ein fehlerfreies Rennen und wurde auf dem 2. Platz abgewunken. Somit erzielte Oskar Wolf den phantastischen 1. Platz der Tageswertung und stand als strahlender Sieger auf dem obersten Podestplatz in der MSR Klasse bis 65 ccm.

In der Klasse MX 2 National belegten die MSC-Piloten Nils Froede, Nico Remmler, Niklas Müller und Sven Müller die Plätze 5, 8, 10,  und 15.

Beim letzten Lauf des Tages ging die Klasse MX 40 + an die Startanlage. Dabei galt MSC-Pilot Jörg Albrecht vom MWR Racing Team die größte Aufmerksamkeit. Schon im Zeittraining erzielte er die zweit beste Trainingszeit und somit waren für das Rennen am Nachtmittag beste Voraussetzungen geschaffen. Mit einem Sieg im ersten Lauf und einem zweiten Platz im zweiten Lauf, wobei er den Sieg um einen Wimpernschlag verpasste, stand Albrecht in der Tageswertung mit dem tollen 2. Platz auf den Siegerpodest. Die MSC Piloten Peter Körber, Winfried Beck, Uwe Westenhöfer, Lothar Scheuermann und Jörg Zechmeister belegten den 11, 15, 20, 22 und 25. Platz.

Anschließend übernahm MSC-Vorsitzender Uli Körber zusammen mit MSC-Ehrenmittglied Rüdiger Eberle die Siegerehrung, bei der Pokale und Sachpreise an die Sieger und Platzierte vergeben wurden.

Am Samstag Abend fand dann auch die traditionelle MSC-Steinbruchparty am Josefsheim statt, organisiert von der MSC-Jugendabteilung unter Leitung von Moritz Trunk.

Am Samstag Abend wurde bis spät in die Nacht die Strecke  erneut gewässert um für den Rennsonntag beste, staubfreie, Voraussetzungen zu schaffen.

Am Sonntagmorgen , pünktlich um 9 Uhr, eröffnete Rennleiter Harry Wansner dann das freie Training und Zeittraining der einzelnen Klassen. Nach der Mittagspause pünktlich um 13:00 Uhr fiel der Startschuss zu den einzelnen Wertungsläufen.

Als erstens ging die Klasse MX Youngsters an die Startanlage, hierbei belegten die MSC-Piloten Leon Wolf und Niklas Müller den 16. Und 21. Platz der Tageswertung.In der MSR Junior-Klasse bis 85 ccm belegten die MSC-Piloten Robin Schönbein und Nick Schweizer den 16. und 20. Platz.

In der hochkarätigen besetzten MSR Master Klasse  bis 450 ccm ging MSC Pilot Kevin Ernst an den Start. Er zeigte zwei kämpferische Rennen und  erzielte den 12. Platz der Tageswertung.

In der MSR Klasse für Tageslizenz gingen zahlreiche Piloten vom MSC Schefflenz an den Start.

Auch hier wurde sehenswerter Motorsport geboten und mit dem 2. Platz von Marvin Möhler und dem 3. Platz von Tino Scheufler standen gleich zwei MSC-Piloten auf dem Siegerpodest der Tageswertung. MSC-Pilot Nils Froede verpasste mit dem 4. Platz knapp dieses begehrte Podium.

Die MSC-Piloten Axel Wagenblast, Sven Müller, Robin Scheufler und Chris Alter reihten sich mit einem 6. 8. 9.und 10 Platz noch in die Top-Ten Platzierung ein. Die MSC-Piloten Nino Vitolo, Tobias Riel, Luca Wirth, Patrick Müller, Christian Frauenschuh und Paul Franek fuhren auf den 15. 18. 19, 20,  21 und 22.Platz.

Bei der abschließenden Siegerehrung mit dem Vorsitzenden Uli Körber durften die Sieger und Platzierten ihre wohlverdienten Pokale in Empfang nehmen.

Körber lobte nicht nur die aktiven Teilnehmer, sondern auch die vielen Helfer und Freunde des MSC-Schefflenz für Ihren unermüdlichen Einsatz. Ein großes Dankeschön galt dem DRK – Team aus Allfeld, ebenso auch den angrenzenden Landwirten, den vielen Streckenposten, dem Bewässerungsteam, der Rennleitungs-Funktionäre, dem Bewirtungsteam und allen, die zum Gelingen der MSR Motocross - Veranstaltung beim MSC-Schefflenz beigetragen haben.

An beiden Renntagen wurde wieder sehenswerter Motocross-Sport geboten, was die zahlreichen Motorsportfans und Zuschauer rund um den ehemaligen WM – Parcours begeisterte. Wieder einmal hatte MSC-Vorsitzender Uli Körber mit seiner Mannschaft alles fest im Griff und ein rundum gelungenes Rennwochenende konnte beim 5. MSR-Lauf  in Schefflenz geboten werden. Jetzt heißt es für den MSC-Schefflenz „ nach dem Rennen ist vor dem Rennen“  denn in Kürze beginnen die Vorbereitungen für den German Cross Country (GCC) Lauf, der am 09./10. September auf dem MSC-Gelände wieder ausgetragen wird.

Harry Wansner ( Hawa ).

 

 

MSC –Pilot Robin Scheufler übertraf alle Erwartungen und stand mit dem Sieg in der MSR Light-Klasse erfolgreich auf dem obersten Podestplatz.

Foto: Rudolf Schuler

 

 

MSC –Nachwuchspilot Oskar Wolf nutzte seinen Heimvorteil und stand als strahlender Sieger auf dem Podium in der MSR Klasse bis 65 ccm.

Foto: Sandra Zittlau

 

ADAC Nordbaden-Amateurcups In Walldorf

Happy End für MSC-Pilot Luca Wirth mit einem 2. Podestplatz.

ADAC Nordbaden-Amateurcups (ANAC), der ANAC wurde in 2014 zum ersten Mal durchgeführt. Er ist eine vom ADAC Nordbaden unterstützte Motocross-Einsteigerserie, in der erste Rennerfahrungen gesammelt werden können und der die Fahrer auf die Teilnahme an höheren ADAC Serien, wie z.B. den BW-Cup, BW-Pokal oder Südwest-Cup vorbereitet. Am 17.06.2017 startete das 1. Motocross Rennen 2017 zum ADAC Amateurcup in Walldorf. Bei guten Bedingungen wurde in fünf verschiedenen Klassen,  Vormittags  zwei Trainings und Nachmittags zwei Rennläufe gefahren. . Mit am Start auch Luca Wirth vom MSC Schefflenz. Die beiden Trainingseinheiten  hat Luca gut absolviert, so ging es um 14.00 ans Startgatter zum 1. Wertungslauf. Nach einem super  Start von Luca  in 1. Position liegend, wurde er in den 15 Minuten + 2 Runden langen Rennen noch auf einem guten 8 Platz gewertet. Im 2. Wertungslauf des Tages kam er auf 12. Position liegend aus der ersten Runde zurück. Aber durch eine sensationelle Aufholjagd  konnte er sich noch den  vierten Platz im Ziel sichern. Überglücklich mit diesem Resultat, kam am Ende noch ein sportliches Fehlverhalten  zweier Mitstreiter hinzu, so das Luca noch als 2. Platzierter gewertet wurde.   Mit viel Können und sportlich fairem Verhalten konnte Luca als 2. In der Tageswertung seinen ersten Podestplatz beim ADAC – Amateurcup feiern. Uwe Westenhöfer(UW)

 

Erfolgreiches

 

MSC Trainings-Wochenende

 

Das Trainingswochenende des ADAC Motorsportclub Schefflenz wurde am Samstag und Sonntag den 08./ 09.April  2017 auf dem MSC-Gelände für die aktiven abgehalten, um sich für die  Renn-Saison 2017 bestens vorbereiten zu können. Neben dem praktischen Fahren wurden auch theoretische Grundlagen vermittelt.

Als Instruktoren standen folgende Fahrer zur Verfügung, Kevin Ernst, Philipp Leis,Tino Scheufler, Manuel Engel und Choice Weber. Mit Choice Weber hatten wir einen sehr erfahrenen Instruktor, da er eine B-Lizenz besitzt und verbunden damit noch einen Trainerschein zur Ausbildung für den Motocross-Sport. Die ca. 45 Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt, vom MSC-Nachwuchs über Anfänger-Jugend  bis hin zu den Fortgeschrittenen, mit je einem Instruktor. Somit teilten sich die Gruppen auf dem MSC-Gelände auf, das in verschiedenen Sektionen aufgeteilt wurde.

Die Instruktoren  zeigten wie man sich schrittweise an immer schnellere Turns herantastet, wie man Brems- und Einlenkpunkte richtig wählt und vor allem, wie man den Blick für  die Ideallinie schärft. Der erfahrene Choice war am Samstag mit seiner Gruppe am Steilhang und vermittelte Geschicklichkeit beim Auf-und Abfahren des Steilhanges. Sonntags übernahm Choice den MSC-Nachwuchs und nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern waren von Choice Weber, sehr beeindruckt.

Natürlich war auch wieder an beiden Tagen, durch Beate, für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Es war wieder eine sehr gelungene MSC-Veranstaltung, wo es zwar nichts zu gewinnen gab, aber jeder einzelne provotierte von dem Lehrgang und das spiegelt sich mit Erfolgen  in den einzelnen Rennserien die die MSC-Piloten bestreiten. Zum Abschluss, am Sonntagabend, demonstrierte Choice Weber seine Fahrkunst noch mit einem Trail-Motorrad.

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler