MSC – Strecke

 

 

für Clubmitglieder

 

und Gäste

 

 

 

" G E S P E E R T "

 

 

 

Mittwoch: 17°° bis 19°° Uhr

 

Samstag: 15°° bis 17°° Uhr

 

 

bei schlechter Witterung kann

eine kurzfristige Schliessung

erfolgen !

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Das Motorrad ist im Fahrerlager auf

einer TANKMATTE abzustellen !

MSR – Streckenposten


Für den MSR-Lauf beim MSC – Schefflenz am 24./25. Juni 2017 werden noch Streckenposten gesucht.
Alle Mitglieder, Nichtmitglieder und Freunde des MSC können sich bei Interesse melden.
Info und Ansprechpartner: Uwe Westenhöfer Tel.: 017652083705
Anmeldung auch in der Race-Bar bei Beate

 

Deutsche MSR -  Motocross-Meisterschaft am 24./25. Juni 2017 beim  Motorsportclub Schefflenz . Samstag ab 21°° die Steinbruchparty am Josefsheim.

Der Motor Sport Ring ( MSR ) lädt zum 5. Rennen der laufenden Saison beim Motorsportclub Schefflenz im ADAC ein. Bis zu 400 Fahrer, verteilt in 11 Klassen von 50 bis 450 ccm, werden am 24./ 25. Juni-Wochenende auf dem ehemaligen WM-Parcours des MSC Schefflenz um weitere MSR-Punkte fighten. Der Motor-Sport-Ring ( MSR ) ist Garant für seine Serie, bei der jeder Spaß findet, egal ob Kinder, Jugendliche oder Veteranen. Ob Anfänger oder Inter-Fahrer, da ist für jeden die richtige Klasse dabei. Mit am Start auch die eingeschriebenen MSR–Piloten, die auf ihrer Heimstrecke um wertvolle Punkte kämpfen, sowie weiteren MSC-Piloten die mit einer Tageslizenz als Gaststarter an den Start gehen. Größte Aufmerksamkeit gilt den eingeschriebenen MSC-Piloten, vorne weg MSC-Lokalmatador und hoffnungsvoller Nachwuchspilot Oskar Wolf (KTM), der zur Zeit in der MSR- Meisterschaft der Klasse bis 65 ccm auf dem sensationellen 2. Platz liegt. In der MSR-Klasse „MX 2 Jugend“ mit MSC-Pilot Leon Wolf (TM), in der MSR-Klasse „MX2 National“ mit MSC-Pilot Sven Müller (Husqvarna), in der MSR-Klasse „MX-Light mit MSC-Pilot Robin Scheufler ( Kawasaki ) und in der hochkarätigen MSR- Master Klasse mit MSC-Pilot Kevin Ernst (Yamaha) vom Wörthmüller Racing Team (MWR).

Je Klasse wird ein Training, Zeittraining und am Nachmittag je zwei Wertungsläufe ausgetragen und bringen somit viel Fahrzeit für die Piloten. Jede gefahrene Runde wird von der Zeitnahme mit einer Transpondermessung festgehalten, somit kann von den einzelnen Piloten die exakte Rundenzeit erfasst werden. Die hochkarätige MSR-Masters-Klasse mit den Motocross-Spitzenpiloten steht  als Höhepunkt am Sonntag auf dem Zeitplan. Ein angemessenes Preisgeld sorgt für ein hohes Niveau der startenden Fahrer und somit darf sich auch der Besucher über aktionsgeladenen Spitzensport freuen.

Zeitplan Samstag für die Klassen :MX 2 Jugend & Damen, MX 1  National, MX Light,

Klasse 65-85 ccm, MX 2 National und MX 40+.

Ab 09:00 – 10:15 freies Training, ab 10:30 – 12:10 Zeittraining, ab 13:30 – 17:25 jeweils zwei Wertungsläufe der einzelnen 6 Klassen und ab 17:45 bis 18:00 das freie Training MSR Junior Klasse bis 85 ccm. Anschließend ab ca. 18:00 erfolgt die Siegerehrung aller Klassen.

Ab 21°° die große MSC-Steinbruchparty am Josefsheim.

Zeitplan Sonntag für die Klassen: MSR Youngsters, MSR Junior 85 ccm, MSR Masters, 50 ccm Mini und die Gastfahrer mit Tageslizenz.

Ab 09:00 – 10:00 freies Training, ab 10:20 – 11:45 Zeittraining und  ab 13:00 – 17:00 jeweils zwei Wertungsläufe der einzelnen 5 Klassen. Anschließend ab ca. 17:30  erfolgt die Siegerehrung aller Klassen.

Gestartet werden die Rennen mit der Moto Cross Startanlage, bei der bis zu 40 Piloten aufgereiht am Start stehen und jeder natürlich als erster in die erste Kurve einbiegen will. Wer beim Motocross beim Start vorne liegt hat nicht nur den Vorteil der freien Sicht, auch die Siegchancen sind natürlich umso höher. An beiden Renntagen wird faszinierender Motorsport mit spannenden Zweikämpfen auf dem ehemaligen WM-Parcours des MSC Schefflenz zu erwarten sein, ein Muss für jeden Motorsport-Fan. Mit halben Hähnchen vom Grill, Steaks, Pommes und der Renn-Wurst ist natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Verantwortlichen bitten noch um Kuchenspenden die am  Rennsamstag im Race-Container abzugeben sind – in diesem Zusammenhang schon ein herzliches „Dankeschön“. Eintritt je Renntag 5 €, Jugendliche bis 16 Jahre sind frei.

Am Samstagabend ab 21°° die große Steinbruchparty am Josefsheim,

Harry Wansner ( Hawa )

 

 

MSC-Lokalmatador Oskar Wolf ( KTM ) , ihm gilt größte Aufmerksamkeit in der MSR Klasse bis 65 ccm.

Erfolgreiches

 

MSC Trainings-Wochenende

 

Das Trainingswochenende des ADAC Motorsportclub Schefflenz wurde am Samstag und Sonntag den 08./ 09.April  2017 auf dem MSC-Gelände für die aktiven abgehalten, um sich für die  Renn-Saison 2017 bestens vorbereiten zu können. Neben dem praktischen Fahren wurden auch theoretische Grundlagen vermittelt.

Als Instruktoren standen folgende Fahrer zur Verfügung, Kevin Ernst, Philipp Leis,Tino Scheufler, Manuel Engel und Choice Weber. Mit Choice Weber hatten wir einen sehr erfahrenen Instruktor, da er eine B-Lizenz besitzt und verbunden damit noch einen Trainerschein zur Ausbildung für den Motocross-Sport. Die ca. 45 Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt, vom MSC-Nachwuchs über Anfänger-Jugend  bis hin zu den Fortgeschrittenen, mit je einem Instruktor. Somit teilten sich die Gruppen auf dem MSC-Gelände auf, das in verschiedenen Sektionen aufgeteilt wurde.

Die Instruktoren  zeigten wie man sich schrittweise an immer schnellere Turns herantastet, wie man Brems- und Einlenkpunkte richtig wählt und vor allem, wie man den Blick für  die Ideallinie schärft. Der erfahrene Choice war am Samstag mit seiner Gruppe am Steilhang und vermittelte Geschicklichkeit beim Auf-und Abfahren des Steilhanges. Sonntags übernahm Choice den MSC-Nachwuchs und nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern waren von Choice Weber, sehr beeindruckt.

Natürlich war auch wieder an beiden Tagen, durch Beate, für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Es war wieder eine sehr gelungene MSC-Veranstaltung, wo es zwar nichts zu gewinnen gab, aber jeder einzelne provotierte von dem Lehrgang und das spiegelt sich mit Erfolgen  in den einzelnen Rennserien die die MSC-Piloten bestreiten. Zum Abschluss, am Sonntagabend, demonstrierte Choice Weber seine Fahrkunst noch mit einem Trail-Motorrad.

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler