MSC – Arbeitseinsatz

 

ab Sa. den 22.August 2015 und auch an den Samstagen vor dem GCC-Rennen.

Treffpunkt 09:00 Uhr an der Race-Bar

 

Rund um die Strecke sind       Mäharbeiten zu verrichten. 

 

Streckenabsperrungen und Zäune  richten.

 

Steine lesen auf und neben der Strecke.

 

Es kann auch an Werktagen in Gruppen gearbeitet werden.

 

GCC – Streckenposten

Für den GCC-Lauf beim MSC – Schefflenz werden noch Streckenposten gesucht. Alle Mitglieder, Nichtmitglieder und Freunde des MSC können sich bei Interesse melden.

Info und Ansprechpartner

Uwe Westenhöfer  Tel.: 01777515638

 

 

           MSC – Strecke

 

für MSC - Mitglieder

 

„ GEÖFFNET “

 

 

Mittwoch: 17°° bis 19°° Uhr

 

Samstag: 15°° bis 17°° Uhr

 

 

bei schlechter Witterung kann

eine kurzfristige Schliessung

erfolgen !

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Das Motorrad ist im Fahrerlager auf

einer TANKMATTE abzustellen !

German Cross Country, 4. Lauf in Goldbach bei Aschaffenburg.

Rekordstarterfeld und stürmische Winde sorgten für ein turbulentes GCC - Rennwochenende.

 

Die German Cross Country-Serie ( GCC ) hat zum 4. Lauf  2015 geladen und sie kamen in Scharen wieder aus ganz Deutschland am 25./ 26.Juli 2015 nach Goldbach bei Aschaffenburg zum GCC Saison-Höhepunkt. Auch zahlreiche internationale Fahrer ließen es sich nicht nehmen in Goldbach bei der größten Offroadserie Europas dabei zu sein. Ein GCC-Rekordstarterfeld mit bis zu 1000 Motocrosser waren in Goldbach und kämpften um die GCC-Meisterschaftspunkte, verteilt auf 22 Klassen, darunter auch  16 Piloten des ADAC Motorsportclubs Schefflenz. Bei sommerlichen Temperaturen und starken Winden war es in Goldbach wettertechnisch sehr turbulent und zum Teil ungemütlich, für den Samstag waren sogar Sturmwarnungen vorrausgesagt. Durch die Windböen nahm die Staubentwicklung stark zu, daraufhin verkürzte man die meisten Rennen  von 120 auf 90 Minuten. Die Strecke wurde vom Veranstalter sehr gut vorbereitet, jedoch durch die langanhaltende Trockenheit war die Strecke im Goldbacher Talkessel sehr hart, was für schnelle Rundenzeiten sorgte. Es ging wieder auf die ca. 5 km lange anspruchsvolle einmalige Kult-Strecke, mit mehreren steilen Auf - und Abfahrten und langen Wiesenstücke. Als Erster auf der Strecke am Samstag früh die Klassen, XC – Twinshock und XC – Youngteimer. Danach pünktlich um 10:00 Uhr gingen die Klassen XC Super-Seniors und XC Gäste an die Startlinie. Hier ging es noch über die volle Renndistanz von 2 Stunden. Bei den XC Super Senioren belegte Wolfgang Retter den 14. Platz. In der Klasse XC Gäste  ging MSC-Pilot Gregor Schropp ( KTM ) vom Körber Offroad Racing und Rene Wischer an den Start, mit einem 7. und 10. Platz fuhren beide in die Top-Ten Platzierung.

Nach diesem Rennen entschied die Rennleitung, aufgrund der doch zu hohen Staubentwicklungen

wurden die nachfolgenden Rennen auf 90 Minuten zu verkürzen.

Nach der Mittagspause  gingen die Klassen XC – Women und XC – Beginner an die Startlinie. In der XC Women Klasse erzielte die MSC-Rennamazone Jenny Poslovsky den 10. Platz. Bei den Beginners mit vollem Starterfeld belegte MSC-Pilot Axel Wagenblast ( Yamaha ) den beeindruckenden 11. Platz. MSC-Pilot Tobias Riel ( Yamaha ) fuhr auf den 38. Platz.

Am Samstag Nachmittag gingen die Klassen XC Senior, XC Pre-Senior, XC Junior und XC Youngster an die Startlinie. Auch hier wurde der Lauf auf 90 Minuten gekürzt. In der XC Senior Klasse fuhr MSC-Pilot Jörg Zechmeister ( KTM ) vom Körber Offroad Racing auf den 33. Platz. In der XC Pre Senior Klasse fuhr MSC - Multimeister  Jörg Albrecht ( Beta ) Team „ MainJet/Beta- Versand.de  “ erneut ein starkes Rennen, vom Start weg lag Albrecht auf dem 2. Platz hinter dem Spitzenreiter Günther Thomas. Zunächst konnte Albrecht das Tempo von Thomas noch mithalten  jedoch zur Rennhälfte konnte sich Günther Thomas deutlich absetzen und Albrecht fuhr auf dem sicheren 2. Platz durch das Ziel. MSC-Pilot Jarno Knaus ( KTM ) vom Team Motorradreifen Direkt.de feierte nach einer Verletzungspause sein Comeback in Goldbach, er fuhr ein kämpferisches Rennen und wurde auf dem tollen 7. Platz abgewunken. MSC-Pilot Wolfgang Froede ( Suzuki ) fuhr auf den 12. Platz. In der XC Junioren Klasse belegte MSC-Pilot  Maximilian Weber

( KTM ) vom Körber Offroad Racing Team  den 7. Platz und somit noch in die Top-Ten. MSC-Pilot  Nils Froede ( Suzuki ) fuhr auf den 16. Platz. In der Nacht zum Sonntag gab es einen kurzen Regenschauer, der der Staubentwicklung am Rennsonntag sehr gelegen kam. Am Sonntag früh pünktlich um 09:00 Uhr startete die vollbesetzte XC Quad – Vierradklasse , mit den Klassen XC Quad Pro, XC Quad, XC Quad-Senior und die Vierrad angetriebene XC ATV Klasse. Das Rennen war auf die volle Distanz von 90 Minuten angesetzt musste aber aufgrund der zu hohen Staubentwicklung auf 60 Minuten verkürzt werden. MSC-Quadpilot Harry Wansner ( Yamaha ) vom Michels – Quad Racing fuhr in der XC Quad-Senior Klasse auf den 13. Platz.

Um 12.00 Uhr gingen dann die XC – Sportklassen 1, 2 und 3 an den Start. Dieses Rennen wurde auch auf 90 Minuten verkürzt. In der XC – Sport 1 Klasse fuhr MSC-Pilot Marvin Möhler ( KTM ) vom Team Motorradreifen Direkt.de ein beeindruckendes Rennen und verfehlte mit dem 4. Platz knapp das Podium. Die MSC-Piloten Sven Müller ( Kawasaki ), Richard Ziegler ( Kawasaki ) und Christian Möhler ( KTM ) fuhren auf den 14.,40. und 43. Platz. 

Gegen 14:30 Uhr fiel der Startschuss zum letzten Lauf und sportlicher Höhepunkt beim 4. GCC-Lauf in Goldbach, mit den Klassen XC Pro, XC Expert und XC Advanzed. Dieser Lauf wurde auch auf 90 Minuten verkürzt und war für die Teilnehmer eine sehr staubige Angelegenheit. In der XC-Pro Klasse konnte Kornel Nemeth vom HTS- KTM Deutschland powered bei Maxxis nach einem schlechten Start sich souverän an die Spitze kämpfen und das Rennen für sich entscheiden.

In der XC-Expert Klasse ging MSC-Pilot Jörg Albrecht ( Beta ) Team „ MainJet/Beta- Versand.de  “ erneut an die Startlinie und fuhr mit einem 6. Platz noch in die Top-Ten Platzierung.

Die MSC – Piloten Max Weber ( KTM ) vom Körber Offroad Racing Team und Nils Froede

( Suzuki ) wollten es auch noch mal wissen und gingen in der XC-Expert Klasse an den Start und belegten die Plätze 11 und 15.  

Ein turbulentes GCC-Rennwochenende und Motorsport vom feinsten wurde in Goldbach wieder geboten, nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die zahlreichen Zuschauer rund um die Strecke.

Nächster GCC – Lauf am 29./30. August 2015 in Rudolstadt / Thüringen. Harry Wansner (hawa)

MSC – Pilot Jarno Knaus ( KTM ) feierte in Goldbach sein Comeback und erzielte den  tollen 7. Platz in der XC Pre Senior – Klasse. Foto: Jörg Zechmeister

Deutsche - MSR  Motocross Meisterschaft auf dem

MSC WM - Parcours-

Zahlreiche MSC – Piloten auf dem Siegerpodest - Dank an Helfer etc.

 

Bei wechselhaften Wetterbedingungen wurde der 6. Lauf des Deutschen Motor Sport Ring ( MSR )  beim MSC Schefflenz im ADAC am 20./21. Juni 2015 ausgetragen. Mehr als 300 Moto Cross Piloten, verteilt auf 13 Klassen von 50 bis 450 ccm fighteten um die begehrten MSR – Meisterschaftspunkte auf dem anspruchsvollen WM - Parcours. Mit am Start auch die Piloten vom MSC – Schefflenz. Durch die Regenfälle der Vortage bot sich die Strecke in einem sehr guten Zustand. Jedoch war das  MSC - Bewässerungsteam  das ganze Wochenende, und auch zwischen den einzelnen Läufen, sehr aktiv, um die Staubentwicklung einzudämmen. Auch die gute Organisation durch den MSC Schefflenz bescherten den MSR Teilnehmern  optimale Voraussetzungen nicht nur auf der Strecke sondern auch für das Umfeld. Auch für die Bewirtung gab es reichlich positives Feedback seitens der Teilnehmer. Am Rennsamstag ab 09:00 Uhr wurden dann das freie Training und Zeittraining der einzelnen Klassen gefahren. Am Nachmittag  wurden  jeweils zwei Wertungsläufe mit je 15 min + 1 Runde ausgetragen, woraus sich dann folgende Tageswertung am Rennsamstag ergab.

In der Klasse MX 2 National, mit 40 Startern, konnte MSC – Pilot Tino Scheufler den 10. Platz der Tageswertung einfahren. Niklas Müller ( Honda ), Dominik Matje ( Honda ), Robin Scheufler

( Kawasaki ) Nicolas Stapf ( Suzuki ) und Leon Wolf ( TM ) belegten die Plätze 24, 25, 30, 33 und 34. In der Klasse MX 1 National mit 26 Startern galt natürlich dem MSC – Lokalmatador Kevin Ernst ( Suzuki ) vom Eberle Hot-Stuff Racing Team die größte Aufmerksamkeit. Kevin fuhr zwei großartige Rennen. Im ersten Lauf übernahm er vom Start weg die Führung, aber seine Kontrahenten klebten an seinem Hinterrad und setzten ihn unter Druck. Am Rennende wurde er auf dem 4. Platz abgewunken. Im 2. Wertungslauf setzte sich Kevin erneut vom Start weg in Führung, Er konnte seinen  Heimvorteil nutzen, und die Führung souverän für sich behaupten und wurde als sensationeller Sieger des 2. Wertungslaufes abgewunken. Somit stand Kevin Ernst in der Tageswertung in der MX 1 National Klasse auf dem obersten Podestplatz und konnte sich als Sieger feiern lassen.

In der Klasse MX 35+ mit 19 Startern erzielte MSC-Pilot Niko Obertautsch ( Yamaha ) mit einem 2. Platz im ersten Lauf und mit dem 4. Platz im zweiten Lauf den 4. Platz der Tageswertung.

In der Klasse MX 43+ mit 24 Startern erreichte MSC-Pilot Wolfgang Froede ( Suzuki ) mit dem 6. und 10 Platz den 8. Platz der Tageswertung. Martin Haberla ( Honda ) belegte den 18. Platz in der Gesamtwertung.

Die anschließende Siegerehrung übernahm MSC-Vorsitzender Uli Körber zusammen mit Motocross-Legende Rolf Diefenbach, der am Samstag  beim MSR-Rennen zu Gast war.

Am Samstag Abend fand auch die erste MSC-Steinbruchparty am Josefsheim statt, organisiert von der MSC-Jugendabteilung unter Leitung von  Jan Froede und Moritz Trunk. Diese 1. Steinbruchparty mit Lagerfeuer war sehr gut besucht und der Reifenweitwurf –Contest fand großes Interesse. Bis spät in die Nacht wurde die Strecke  erneut gewässert um für den Rennsonntag beste Vorraussetzungen zu schaffen. Am Sonntagmorgen konnte dann das freie Training und Zeittraining der einzelnen Klassen gefahren werden. Nach der Mittagspause pünktlich um 13:00 Uhr fiel der Startschuss zu den einzelnen Wertungsläufen. Die hochkarätig besetzte Master Klasse  bis 450 ccm musste gleich 3 mal an diesem Nachmittag an die 40 Meter breite MSC - Startanlage. Schon im Zeittraining fuhr Chris Gundermann ( Yamaha )  die schnellste Trainingszeit und konnte sich dadurch den besten Startplatz an der Startanlage aussuchen. Gundermann zeigte am Sonntag Nachmittag Moto-Cross Sport vom feinsten, in allen drei Läufen war er das Maß aller Dinge. Er gewann souverän alle drei Läufe und stand  mit Platz 1 auf dem obersten Podestplatz, gefolgt auf Platz 2 war Maik Schaller.Dirk Felix Sigmund komplettierte das Podium auf dem 3. Platz. Sehr zur Freude des MSC-Schefflenz zeigte Manuel Engel ( Honda ) aus Möckmühl in der MSR Master Klasse eine starke Leistungen. Mit einem zweiten, dritten und neunten Platz erzielte er den beachtlichen 4. Platz in der Tageswertung. 

In der Klasse MX 2 Jugend mit 31Startern war MSC – Pilot Lukas Haberla-Wittwer ( KTM ) die Überraschung des Tages. Er fuhr morgends im Zeittraining nur die sechst beste Qualizeit. Am Nachmittag bei den Wertungsläufen kam dann die große Überraschung, Lukas Haberla-Wittwer konnte bei den zwei Wertungsläufen den Start ( Hole-Shot ) gewinnen und bog jeweils als erster in den Starthang ein. Er wuchs an diesem Nachmittag über sich hinaus und konnte souverän und unangefochten beide Wertungsläufe für sich entscheiden und stand mit zwei Laufsiegen auf dem begehrten obersten Podest. Bei der Siegerehrung konnte er den Siegerpokal in Empfang nehmen und  noch zwei mal den Hole-Shot Preis mit je einem Oel-Paket. Mit diesem Tagessieg in Schefflenz übernahm Lukas auch die Tabellenführung in der MSR-Meisterschaft der Klasse MX 2 Jugend.

In der MSR Klasse 50 ccm Mini mit 7 Startern von 6 bis 8 Jahren war es das Heimrennen für MSC – Nachwuchspilot Oskar Wolf ( KTM ). Er erzielte im Zeittraining die zweit beste Zeit und fuhr im 1. Wertungslauf auf den sensationellen 2. Platz. Im zweiten lauf war Oskar beim Start zu früh am Gas und fuhr in das Startgatter. Schnell waren Helfer zur Stelle und Oskar musste dem Feld hinterhereilen. Er wollte natürlich gleich wieder aufholen und sprang beim großen Tabel zu weit, und stürzte nach der Landezone und musste das Rennen leider vorzeitig beenden. In der Tageswertung erzielte Oskar Wolf immerhin noch den 4. Platz der Mini Klasse bis 50 ccm.  

In der Tageslizenz Klasse mit 33 Startern, darunter 17 Piloten vom MSC-Schefflenz.

MSC-Pilot Andreas Retter ( KTM ) war hier der Favorit. Mit der schnellsten Trainingszeit ging er als erster an das Startgatter und konnte auch am Nachmittag beide Läufe für sich entscheiden und konnte als Gesamtsieger den obersten Podestplatz besteigen. Niko Obertautsch ( Yamaha ) und

Tino Scheufler ( Kawasaki ) vom Eberle Hot-Stuff Racing Team. Beide vom MSC-Schefflenz  fuhren ein großartiges Rennen und belegten Rang 2 und 3, somit war das Podest fest in Schefflenzer Hand. Mit dem 4. Platz von MSC-Pilot Marvin Möhler ( KTM ) vom Eberle Hot-Stuff Racing  war das MSC-Quartet  komplett bei der Siegerehrung vertreten. Gregor Schropp ( KTM ) vom Körber Offroad Racing und Nils Froede ( Suzuki ) fuhren mit dem 6 und 9 Platz noch in die Top-Ten.

Dominik Matje, Sven Muller, Christian Möhler, Tobias Riel und Axel Wagenblast fuhren mit den Plätzen 11, 12, 17, 19 und 20 in die Top 20. Chris Alter, Luca Wirth, Richard Ziegler, Patrick Müller, Daniel Most und Heinz Willig belegten die Plätze 22, 23, 26, 30, 31 und 32. 

Bei der abschließenden Siegerehrung mit Bürgermeister Rainer Houck und Vorsitzenden Uli Körber durften in allen Klassen bis zum 5. Platz, Sieger und Platzierte ihre wohlverdienten Pokale in Empfang nehmen. An beiden Renntagen wurden sehenswerte Rennen gefahren und dies verlangte von den Piloten ein hohes Maß an Fahrkönnen, das begeisterte die zahlreichen Motorsportfans und Zuschauer rund um den ehemaligen WM – Parcours. Wieder einmal hatte MSC-Vorsitzende Uli Körber mit seiner Mannschaft alles fest im Griff und den 6. MSR Lauf mit Bravour gemeistert. Er lobte nicht nur an die aktiven Teilnehmer, sondern auch die vielen Helfer und Freunde des MSC-Schefflenz für Ihren unermüdlichen Einsatz. Ein großes Dankeschön  dem DRK – Team aus Allfeld, ebenso auch den angrenzenden Landwirten, den vielen Streckenposten, dem Bewässerungsteam, der Rennleitungs-Funktionäre, dem Bewirtungsteam und allen, die zum Gelingen der Motocross - Veranstaltung des MSC-Schefflenz beigetragen haben.

Harry Wansner ( hawa ).

MSC – Lokalmatador Kevin Ernst (644) vom Eberle Hot-Stuff Racing Team, zeigte an beiden Renntagen herausragende Leistungen, und konnte den Tagessieg in der MSR MX1 National Klasse für sich entscheiden. Foto: Stephan Schneider

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler

Jahresabschluss- und Nikolausfeier beim MSC Schefflenz,große Sportlerehrung dokumentiert erneut ein Super – Rennjahr 2014.

Der Motorsportclub Schefflenz im ADAC hatte zur Jahresabschluss- und Nikolausfeier in die „Harmonie“ nach Mittelschefflenz eingeladen. MSC Vorsitzender Uli Körber konnte die große MSC - Familie willkommen heißen,   sowie den Gastgeber, den Gesangverein „Eintracht Mittelschefflenz“.

Uli Körber begrüßte die Anwesenden und spendete auch viel Lob und Dank an alle MSC - Mitglieder für die Durchführung der diesjährigen Veranstaltungen und Gratulation an alle Aktiven des MSC - Schefflenz für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen. Körber begrüßte auch das Ehrenvortstandsmitglied Rüdiger Eberle und hieß auch RS-Fotograf Rudolf Schuler recht herzlich willkommen.

Nachdem man sich am warmen Buffet gestärkt hatte, kam der Nikolaus und der Mann mit dem schneeweißen Bart verteilte viele Geschenke, an die Kinder, die er in seinem Sack mitgebracht hatte.

Anschließend ehrte MSC - Sportleiter Harry Wansner die aktiven MSC-Sportler fuhr das Rennjahr 2014.

Über 50 MSC - Fahrer hatten sich in der „German Cross Country - Serie“

( GCC ) sowie der Motocross - Serie „ MSR “ eingeschrieben, Rennwochenende für Rennwochenende das stärkste Fahrerfeld auf fremden Rennstrecken. Große Erfolge mit vielen Podestplätzen bis hin zum erneuten Deutschen GCC- und Europa - Meister mit MSC - Multimeister Jörg Albrecht bei den XC Super - Senioren.

MSC - Pilot Gregor Schropp fuhr dieses Jahr eine sehr erfolgreiche GCC-Saison und wurde sensationeller Vize-Meister in der XC Sport 2 Klasse.

MSC - Nachwuchspilot Max Weber übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen und belegte den überraschenden 4. Meisterschaftsplatz in der GCC-Serie bei den XC-Junioren. Ebenso mit einem 4. Platz das GCC-Meisterschaftspodium nur knapp verfehlt MSC - Pilot Jarno Knaus in der XC Sport 3 Klasse.

Mit einem 6. Platz in der GCC-Meisterschaft fuhr MSC - Pilot Marvin Möhler noch in die Top - Ten in der XC Sport 1 Klasse. In der GCC-Damenklasse belegte die MSC -Rennamazone Jenny Poslovsky den sensationellen 6. Meisterschaftsplatz.

In der MSR – Motocross - Serie belegte MSC - Pilot Kevin Ernst den beeindruckenden 4. MSR - Meisterschaftsplatz in der MX 1 National Klasse und somit das begehrte MSR - Meisterschaftspodium nur knapp verfehlt.

Auch die MSC - Jugend fuhr erfolgreiche Rennen in der MSR und GCC Serie, MSC Pilot Leon Wolf erzielte in der MSR Serie den tollen 5. Platz bei den 85 ccm- Senioren.

Harry Wansner ehrte noch die anwesenden Fahrer für ihre sportlichen Leistungen: Tobias Riel, Moritz Trunk, Alexander Förschner, Christian Möhler, Peter Körber, Peter Held, Jörg Zechmeister, Wolfgang u. Nils Froede, Luca Wirth und Nico Wansner.

Pokale, Gutscheine und je ein Kettenspray wurden von den beiden MSC -Verantwortlichen Harry Wansner und Uli Körber verteilt. Zahlreiche Fahrer standen auf der Wertungsliste, Lob und Anerkennung für all diese Fahrer, die die Farben des MSC Schefflenz würdig vertraten. Zuletzt lobte Vorsitzender Uli Körber die gesamten

MSC Piloten führ ihre sportlichen Leistungen.

Besonders begrüßen durften die MSC`ler ihren Vereinskameraden Jan Froede. Jan hatte im August dieses Jahres einen tragischen Trainingsunfall wobei er sich eine schwere Rückenverletzung zuzog. In den letzten Tagen wurde auch in der RNZ darüber berichtet. Uli Körber betonte auch daß dies leider auch die schwerwiegenste

Verletzung in der MSC - Vereinsgeschichte sei. Aber Jan ist ein Kämpfer und das Leben geht weiter. Die Hoffnung stirbt nie. Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalschlag nicht einfach ausbremsen. Wir geben auch die Hoffnung nicht auf, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht, das ist aber noch ein langer Weg und er muß sich zur Zeit noch auf den Rollstuhl verlassen. Natürlich hat er mit dem Rollstuhl einige Schwierigkeiten in seinem privaten Umfeld und es sind bauliche Maßnahmen in seiner Wohnung erforderlich. Der MSC hat diesbezüglich zu einer Spendenaktion aufgerufen und ein MSC - Spendekonto für Jan eingerichtet

„ MSC - Schefflenz e,V. NEVER GIVE UP 151-Jan Froede“.

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

 

An der MSC -Abschlussfeier wurden Fleyer mit Bankvordrucken verteilt damit jeder die Teilnahme an dieser Spende nutzen kann. In den kommenden Tagen werden auch diese Fleyer in der Öffentlichkeit ausgelegt. Neben einem Präsent wurde Jan auch weiterhin die besten Genesungswünsche überreicht.

Mit vielen Gesprächen und Zukunftsplänen verbrachte man, bei Musikalischer Unterhaltung durch DJ Klaus, noch einige vergnügte Stunden zusammen.

Harry Wansner(hawa)