MSC – Strecke

 

 

für Clubmitglieder

 

 

" G E Ö F F N E T "

 

 

Strecke für Gäste

 

 

" G E Ö F F N E T "

 

 

 

Mittwoch: 17°° bis 19°° Uhr

 

Samstag: 15°° bis 17°° Uhr

 

 

bei schlechter Witterung kann

eine kurzfristige Schliessung

erfolgen !

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Das Motorrad ist im Fahrerlager auf

einer TANKMATTE abzustellen !

German Cross Country, 6. Lauf in Schefflenz.

Rekord Starterfeld bei optimale Bedingungen.

MSC-Piloten Klaus Metzger und Jörg Albrecht auf dem obersten Podestplatz.

MSC-Quadpilot Sebastian Feil holte den Sieg und sicherte sich damit auch vorzeitig den Meisterschaftstitel bei den XC-Quads.

 

Der 6. GCC Lauf 2017 war der vorletzte Lauf der diesjährigen Maxxis Cross Country Meisterschaft, er wurde traditionell am 9. und 10. September 2017 im Schefflenz ausgetragen. Volle Starterfelder mit mehr als  630 Piloten, verteilt auf 22 Klassen, darunter auch die Piloten des ADAC Motorsportclubs Schefflenz am Start. Die Strecke in Schefflenz war in einem optimalen Zustand, das auch zahlreiche Teilnehmer bestätigten. Am Samstag zeigte sich das Wetter launisch mit kurzen Regenschauern, die aber optimal für die Streckenbedingungen waren. Am Sonntag war es komplett trocken und zeitweise sogar sonnig. Durch die Bewässerungsanlage und dem Bewässerungsteam war es auch ein nahezu staubfreies Rennwochenende. Es ging auf die ca. 4,5 km lange Strecke, mit dem ehemaligen Schefflenzer WM-Parcours, erweitert mit steilen Auf-und Abfahrten und ein langes Ackerfeld. Somit stand den GCC-Teilnehmern eine anspruchsvolle und herausfordernde Strecke  zur Verfügung.

Den Anfang am Samstagmorgen um 08:45 Uhr, machten die Klassen, XC Oldtimer, XC Youngtimer und die XC E-Bike Klasse. Bei den Oldtimern fuhr MSC-Pilot Walter Seufert

( KTM ) auf den 4. Platz. Von 10 bis 12 Uhr gingen die XC Super Senioren und die XC Gäste Klasse an den Start. Bei den XC Super Senioren zeigte MSC-Pilot Klaus Metzger

( KTM ) ein sensationelles Rennen und fuhr ein Start-Ziel Sieg auf seiner Heimstrecke ein,

wobei er die letzten paar Runden mit einem platten Vorderrad unterwegs war. MSC-Pilot Peter Körber ( KTM ) vom Körber Offroad Racing belegte den tollen 5. Platz. Die MSC-Piloten Peter Held ( Honda ) und Wolfgang Retter fuhren auf den 10. und 11. Platz. In der XC Gäste Klasse fuhren die MSC-Piloten Juho Kirssi ( Husqvarna ) und Marvin Möhler

( Husqvarna ) mit dem 2. Und 3. Platz erfolgreich auf das Podium. MSC-Pilot Gregor Schropp ( Yamaha ) verfehlte mit dem 4. Platz knapp das Podium. Die MSC-Piloten Robin Scheufler und Rene Wischer auf Yamaha fuhren mit einem 7. und 8. Platz noch in die Top-Ten Platzierung. Die MSC-Piloten Christian Möhler ( KTM ), Rene Volk ( KTM ), Robin Zimmermann ( KTM ) und Richard Ziegler (Kawasaki ) belegten den 16., 26., 34.,und 38. Platz.

Nach der Mittagspause gingen von 13 Uhr bis 15 Uhr die XC-Women und XC-Beginner an den Start. In der XC-Beginner Klasse belegte MSC-Pilot Jochen Stetzler ( Honda ), Johann Keppler ( Yamaha ), Nico Wansner ( KTM ) vom Körber Offroad Racing, Robin Schönbein

( KTM ), Christian Frauenschuh ( Suzuki ), Heinz Willig ( Kawasaki ) vom Je NoTec Racing und Nick Schweizer ( KTM ) den 14., 15., 21., 41., 67., 78. und 79. Platz.

Am Nachmittag von 16°° bis 18°° stand der letzte Lauf des Tages, mit den Klassen XC Junior, XC Pre-Senior, XC Senior und XC Youngster, in Schefflenz auf dem Zeitplan.

In der XC Junior Klasse fuhr MSC-Pilot Max Weber ( Husqvarna ) KMP Racing ein kämpferisches Rennen und schaffte mit dem 3. Patz noch den Sprung auf das Podium. Die MSC-Piloten Sven Müller ( Husqvarna ) und Nils Froede ( Yamaha ) fuhren mit dem 5.und 6. Platz noch in die Top-Ten Platzierung. Die MSC-Piloten Moritz Trunk ( Husqvarna ), Axel Wagenblast ( Yamaha ) und Luca Wirth ( KTM ) belegten den 17., 18. und 25. Platz.

In der XC Senior Klasse fuhr Jörg Albrecht ( Yamaha ) MWR-Racing ein sensationelles Rennen, vom Start weg lag Albrecht in der Spitzengruppe und konnte in der Startrunde die Führung übernehmen. Albrecht fuhr auf seiner Heimstrecke allen auf und davon und baute in jeder Runde seine Führung weiterhin aus. Zum Rennende wurde er mit einer Runde Vorsprung als Sieger in der XC-Senior Klasse gefeiert. Für eine Sensation in der XC-Senior Klasse sorgte MSC-Pilot Wolfgang Froede ( KTM ), er zeigte ein phantastisches Rennen und kämpfte sich auf seiner Heimstrecke auf den 3. Platz nach vorne und stand somit überglücklich auf dem begehrten GCC-Podium. Die MSC-Piloten Martin Gehse ( Yamaha ) und Jörg Zechmeister ( KTM ) vom Körber Offroad Racing fuhren auf den 23. und 29. Platz.

In der XC-Youngster Klasse belegte MSC-Pilot Paul Franek ( Kawasaki ) und Dominik Winter ( Yamaha ) den 17. und 18. Platz.

Am Samstag Abend wurde die Strecke noch etwas gerichtet und gut gewässert um auch für den Rennsonntag erneut optimale Bedingungen auf dem ehemaligen WM-Parcours zu haben. Am Sonntag Morgen , bei leichtem Nieselregen,  gingen die Quadpiloten, mit den Klassen  XC Quad Pro, XC Quad, XC Quad-Senior, XC Quad Super Senior, XC Quad Women und die Vierrad angetriebene XC ATV Klasse, an die Startlinie.

Für diesen Quadlauf wurde die Strecke etwas verkürzt und die steilen Auf-und Abfahrten wurden herausgenommen.

In der XC Quad Klasse galt die größte Aufmerksamkeit natürlich dem MSC-Lokalmatador Sebastian Feil ( KTM ), er ging auch als Tabellenführender der Meisterschaft an den Start, bei seinem Heimrennen bestand für ihn auch die Chance den Titel vorzeitig einzufahren.

Feil ging hochmotiviert an sie Startlinie, mit dem Titelgewinn im Focus. Als dann pünktlich um 08:45 Uhr der Startschuss viel lag Feil in der Spitzengruppe und konnte kurz darauf die Führung übernehmen. Er behauptete die Führung und konnte sich vom Rest des Feldes absetzten. In der letzten Runde gab es dann noch eine Schrecksekunde, beim Überrunden kam ihm ein Kontrahent in die Quere und Feil ist  bei einem Überschlag seiner Maschine über den Lenker abgeflogen und dabei hat er sich einen platten am Vorderrad zugezogen. Feil konnte rasch das Quad wieder auf die Räder stellen und das Rennen dennoch als Führender  fortsetzen und wurde kurz darauf im Ziel als Sieger und vorzeitiger Meister in der XC Quad Klasse abgewunken.

MSC Quadpilot Andre Sitzler vom Michels Quad Team gelang ein guter Start und kämpfte sich in die Spitzengruppe auf den 2. Platz nach vorne. Sitzler war sehr schnell auf seiner Heimstrecke unterwegs und der Blickkontakt zum Fuhrenden Vereinskameraden Feil im Visier. Doch zum Rennende musste sich Andre Sitzler mit dem tollen 2. Platz zufriedenstellen, somit standen gleich zwei MSC-Quadpiloten auf dem begehrten GCC-Siegerpodest in der XC-Quad Klasse.

Gegen 11:45 Uhr bis 12:30 Uhr ging der GCC-Nachwuchs mit den Klassen Wild Child 1 bis 65 ccm und Wild Child 2 bis 85 ccm an die Startlinie. In der Klasse WC 1 bis 65 ccm fuhr MSC-Nachwuchspilot Oskar Wolf auf den 6. Platz. In der Klasse WC 2 bis 85 ccm fuhren die MSC-Pilot Robin Schönbein ( KTM ) vom Team Je No Tec Racing und Nick Schweizer

( KTM ) und Eric Meidlinger ( Suzuki ) auf den 14., 29.und 32. Platz.

Von 11:45 bis 12:30 folgte das freie Training der neuen Supersprint Klasse, hierbei wurde die Strecke verkürzt, es wurde nur die Motocross-Strecke gefahren.  

Um 13: 15 bis 15:15 Uhr nach der Mittagspause gingen dann die XC Pro mit der XC Zweitakt und XC Viertakt Klasse an den Start.

MSC-Pilot Max Weber ( Husqvarna ) KMP-Racing ging in der XC-Zweitaktklasse an den Start. Max Weber gelang ein guter Start, ging als zweiter in die erste Kurve und attackierte den Führenden. Mit kämpferischem Einsatz auf seiner Heimstrecke gelang es ihm auch die Führung für einige Runden zu übernehmen.

Zur Rennhälfte musste Weber zum Tankstopp in der Box mit vollem Tank ging Weber wieder ins Rennen .und kämpfte auf Platz3 liegend noch um einen Spitzenplatz. In der letzten Runde überschlugen sich dann noch mal die Ereignisse, dem Führenden ging der Sprit aus und schob seine Maschine noch einige Meter mit leerem Tank über die Ziellinie und viel dadurch auf den 4. Platz zurück. Davon profitierte Max Weber und er wurde somit auf dem sensationellen 2. Platz abgewunken.

Die MSC-Pilot Jonas Löffler ( KTM ) belegte den 19. Platz. Nicht ganz so gut lief es für MSC-Pilot Jörg Albrecht, schon in der Anfangsphase des Rennens bekam er Probleme mit seiner Kupplung und musste in die Box, da stellte sich heraus, dass seine Kupplung verbrannt war und an eine weiterfahrt nicht mehr zu denken war, somit musste Albrecht das Rennen leider frühzeitig beenden. In der XC-Viertaktklasse belegten die MSC-Piloten Nils Froede ( Yamaha ), Axel Wagenblast ( Yamaha ) beide vom MWR Racing und Christian Frauenschuh den 11., 12 und 30. Platz.

In der hochkarätigen XC- Pro Klasse konnte Kornel Nemeth ( KTM ) erstmals den Sieg in dieser Saison einfahren.

Zum Abschluss und Höhepunkt in Scheflenz wurde gegen 16 Uhr das XC Supersprint - Motocrossrennen gestartet. Auf der verkürzten Strecke gingen 14 Piloten an den Start und zeigten erneut hochkarätigen Motorsport  bei einer Renndistanz von 40 Minuten plus 1 Runde. MSC-Pilot Marvin Möhler (Husqvarna) belegte beim XC Supersprint den 10. Platz. Ein spannendes GCC-Wochenende bei optimalen Bedingungen ging beim MSC-Schefflenz zu Ende.

Den Zuschauern konnte wieder hochkarätiger Motorsport  auf internationalem Niveau geboten werden, mit packenden Zweikämpfen  und reichlich Rennaction. Bei optimalen Bedingungen ging wieder eine sehr erfolgreiche GCC Veranstaltung  auf dem Schefflenzer WM Parcours zu Ende und es konnten wieder zahlreiche Podestplätze, bis hin zum Meisterschaftstitel  an die MSC-Piloten vergeben werden. MSC Vorsitzender Uli Körber durfte auch den stellvertretenden Bürgermeister H/Rüger an der MSC-Strecke willkommen heißen, die auch zusammen die Siegerehrungen durchführten.

Die Gesamtorganisation, sei es die Streckenführung, das Bewässerungsteam, die Streckensicherung mit Streckenposten, das Fahrerlager-Team, die Bewirtung im großen Festzelt und die ärztliche Versorgung mit der DRK – Ortsgruppe Allfeld , übertraf auch in diesem Jahr wieder alle Erwartungen. In diesem Sinne auch ein großes Dankeschön an die angrenzenden Landwirte für die Bereitstellung der Wiesen und Felder, den vielen Helfern,  Funktionäre und allen die zum Gelingen des German Cross Country Laufes auf dem MSC- Gelände beigetragen haben. MSC-Vorsitzender Uli Körber hatte mit seiner Mannschaft wieder einmal alles im Griff und die GCC-Veranstaltung mit Bravour gemeistert. Das GCC–Finale findet am 30 Sept. / 01. Okt. 2017 in Bühlertann bei Schwäbisch-Hall statt.

Harry Wansner (Hawa)

 

MSC – Pilot Wolfgang Froede ( KTM ) fuhr ein kämpferisches Rennen und stand mit dem 3. Platz überglücklich und erstmals auf dem begehrten Siegerpodest in der XC-Senior Klasse. Foto: Rudolf Schuler

Die MSC – Quadpiloten erfolgreich beim Heimrennen auf dem Podium vertreten.

Sebastian Feil auf der eins sicherte sich auch schon vorzeitig den Meisterschaftstitel, daneben auf dem tollen zweiten Platz Andre Sitzler Foto: Harry Wansner

 

ADAC Nordbaden-Amateurcups In Walldorf

Happy End für MSC-Pilot Luca Wirth mit einem 2. Podestplatz.

ADAC Nordbaden-Amateurcups (ANAC), der ANAC wurde in 2014 zum ersten Mal durchgeführt. Er ist eine vom ADAC Nordbaden unterstützte Motocross-Einsteigerserie, in der erste Rennerfahrungen gesammelt werden können und der die Fahrer auf die Teilnahme an höheren ADAC Serien, wie z.B. den BW-Cup, BW-Pokal oder Südwest-Cup vorbereitet. Am 17.06.2017 startete das 1. Motocross Rennen 2017 zum ADAC Amateurcup in Walldorf. Bei guten Bedingungen wurde in fünf verschiedenen Klassen,  Vormittags  zwei Trainings und Nachmittags zwei Rennläufe gefahren. . Mit am Start auch Luca Wirth vom MSC Schefflenz. Die beiden Trainingseinheiten  hat Luca gut absolviert, so ging es um 14.00 ans Startgatter zum 1. Wertungslauf. Nach einem super  Start von Luca  in 1. Position liegend, wurde er in den 15 Minuten + 2 Runden langen Rennen noch auf einem guten 8 Platz gewertet. Im 2. Wertungslauf des Tages kam er auf 12. Position liegend aus der ersten Runde zurück. Aber durch eine sensationelle Aufholjagd  konnte er sich noch den  vierten Platz im Ziel sichern. Überglücklich mit diesem Resultat, kam am Ende noch ein sportliches Fehlverhalten  zweier Mitstreiter hinzu, so das Luca noch als 2. Platzierter gewertet wurde.   Mit viel Können und sportlich fairem Verhalten konnte Luca als 2. In der Tageswertung seinen ersten Podestplatz beim ADAC – Amateurcup feiern. Uwe Westenhöfer(UW)

 

Erfolgreiches

 

MSC Trainings-Wochenende

 

Das Trainingswochenende des ADAC Motorsportclub Schefflenz wurde am Samstag und Sonntag den 08./ 09.April  2017 auf dem MSC-Gelände für die aktiven abgehalten, um sich für die  Renn-Saison 2017 bestens vorbereiten zu können. Neben dem praktischen Fahren wurden auch theoretische Grundlagen vermittelt.

Als Instruktoren standen folgende Fahrer zur Verfügung, Kevin Ernst, Philipp Leis,Tino Scheufler, Manuel Engel und Choice Weber. Mit Choice Weber hatten wir einen sehr erfahrenen Instruktor, da er eine B-Lizenz besitzt und verbunden damit noch einen Trainerschein zur Ausbildung für den Motocross-Sport. Die ca. 45 Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt, vom MSC-Nachwuchs über Anfänger-Jugend  bis hin zu den Fortgeschrittenen, mit je einem Instruktor. Somit teilten sich die Gruppen auf dem MSC-Gelände auf, das in verschiedenen Sektionen aufgeteilt wurde.

Die Instruktoren  zeigten wie man sich schrittweise an immer schnellere Turns herantastet, wie man Brems- und Einlenkpunkte richtig wählt und vor allem, wie man den Blick für  die Ideallinie schärft. Der erfahrene Choice war am Samstag mit seiner Gruppe am Steilhang und vermittelte Geschicklichkeit beim Auf-und Abfahren des Steilhanges. Sonntags übernahm Choice den MSC-Nachwuchs und nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern waren von Choice Weber, sehr beeindruckt.

Natürlich war auch wieder an beiden Tagen, durch Beate, für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Es war wieder eine sehr gelungene MSC-Veranstaltung, wo es zwar nichts zu gewinnen gab, aber jeder einzelne provotierte von dem Lehrgang und das spiegelt sich mit Erfolgen  in den einzelnen Rennserien die die MSC-Piloten bestreiten. Zum Abschluss, am Sonntagabend, demonstrierte Choice Weber seine Fahrkunst noch mit einem Trail-Motorrad.

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler