MSC – Strecke

 

 

für MSC-Mitglieder

 

und Gäste

 

 

 

" G E Ö F F N E T "

 

 

 

Mittwoch: 17°° bis 19°° Uhr

 

Samstag: 15°° bis 17°° Uhr

 

 

bei schlechter Witterung kann

eine kurzfristige Schliessung

erfolgen !

Info dann hier auf der MSC-HP !

 

Gastfahrer müssen sich vor dem Training an der Strecke anmelden !!

 

Das Motorrad ist im Fahrerlager auf

einer TANKMATTE abzustellen !

GCC – Streckenposten

 

Für den GCC-Lauf  beim MSC – Schefflenz am 17./18. Sept. werden noch Streckenposten gesucht.

Alle Mitglieder, Nichtmitglieder und Freunde des MSC können sich bei Interesse melden.

 

Info und Ansprechpartner

Uwe Westenhöfer

Tel.: 01777515638

 

MSC - Trainingslehrgang mit Kornel Nemeth vom 25./26. Juni 2016.

 

Hammer Wochenende!
Danke Jungs und MSC Schefflenz!!


" Kornel Nemeth "

 

 

MSC - Jahresabschlussfeier mit Sportlerehrung

Sportliche Erfolge und Überraschungen krönten

das Jahr 2015.

Der Motorsportclub Schefflenz e.V. im ADAC hatte zur Jahresabschluss- und Nikolausfeier in die „Harmonie“ nach Mittelschefflenz eingeladen. MSC Vorsitzender Uli Körber konnte eine große MSC - Familie willkommen heißen. Sein Gruß galt allen Anwesenden, insbesonere aber dem gastgebenden Gesangverein „Eintracht Mittelschefflenz“ und den Ehrenmitgliedern Manfred Hoch, Reinhold Körber sowie Rüdiger Eberle.  

Viel Lob und Dank gab es für  alle MSC – Mitglieder, die mitgeholfen haben, den ganzjährigen Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten, die Jugend- und Streckenarbeit geleistet und zum Erfolg bei der Durchführung der beiden Großveranstaltungen wie dem MSR-Moto-Crosslauf und dem German Cross Country Event beigetragen haben. Ebenso für alle Aktiven des MSC Schefflenz für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen. Auch der MSC-Jugend schenkte Körber große Aufmerksamkeit. Durch das Schicksal von Jan Froede entstand ein spürbar engerer Zusammenhalt im Verein. Das zeigte sich besonders beim MSC-Ausflug nach München zum Hallencross im November. 4 Generationen waren da unterwegs, der jüngste mit 6 und der älteste mit 79 Jahren. Nicht nur der Vorsitzender Körber, sondern alle anwesenden im Saal dankten Jan mit einem großen Applaus.

Nachdem man sich am warmen Buffet gestärkt hatte kam der Nikolaus. Der Mann mit dem schneeweißen Bart verteilte viele Geschenke an die Kinder, die er in seinem Sack mitgebracht hatte. Der Vorsitzende Uli Körber sprach noch ein großes Dankeschön für treue Wegbegleiter aus und überreichte  den Mitgliedern Ina Kirssi, Beate Wansner und Bernd Wischer je ein Präsent für ihren unermüdlichen Einsatz das ganze Jahr über -  auf und neben der Strecke.

Anschließend ehrte MSC-Sportleiter Harry Wansner die aktiven MSC-Sportler für das erfolgreiche Rennjahr 2015. Über 40 MSC - Fahrer hatten sich in der „German Cross Country - Serie“( GCC ) sowie der Motocross – Serie des „ MotorSportRings “ eingeschrieben. Sie errangen viele Erfolge mit etlichen Podestplätzen bis hin zum Deutschen MSR-Meister mit MSC – Jugendpilot Lukas Wittwer in der MX 2 Jugend Klasse.

MSC – Pilot Jörg Albrecht fuhr dieses Jahr wieder eine  erfolgreiche GCC-Saison und wurde Vize-Meister in der XC Pre-Senior Klasse. Den 6. Platz erreichte er in der XC Expert Klasse und beim ECC Europameisterschaftslauf konnte er mit dem dritten Platz noch das Podium besteigen.

Kevin Ernst wurde für den Vize-Titel in der MSR Moto-Cross-Serie, Klasse MX 1 National geehrt. Marvin Möhler erzielte Rang 3 in der GCC Meisterschaft der Klasse Sport1 und auch den dritten Podiumsplatz bei der ECC Europameisterschaft. Max Weber wurde für den 6. Platz der GCC-Serie in der XC Junior Klasse geehrt.

MSC - Nachwuchspilot Oskar Wolf übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen und belegte den überraschenden 4. Meisterschaftsplatz in der MSR-Moto-Cross-Serie bei den Minis bis 50 ccm.

Sportleiter Wansner ehrte noch die anwesenden Fahrer für ihre sportlichen Leistungen: Tobias Riel, Moritz Trunk, Alexander Förschner, Axel Wagenblst, Christian Möhler, Heinz Willig, Peter Held, Jörg Zechmeister, Wolfgang u. Nils Froede, Uwe Westenhöfer, Luca Wirth, Timo Heinrich, Nico Wansner, Jonas Löffler und Leon Wolf. Pokale, Gutscheine und je eine Motorradunterlage wurden von den beiden MSC -Verantwortlichen Harry Wansner und Uli Körber verteilt. Lob und Anerkennung gab es für alle Aktiven, die die Farben des MSC Schefflenz deutschlandweit vertraten.

Zum Schluß trat die MSC-Jugend vertreten durch Jan Froede und Moritz Trunk nach vorne und dankten der MSC-Vorstandschaft für ihre ehrenamtlichen Leistungen das ganze Jahr hindurch. Für alle gab es ein kleines Präsent. Dies war ein sehr bewegender Moment, den es so in der MSC-Vereinsgeschichte noch nie gegeben hat. Ein Indiz dafür, daß die Vereinsarbeit sowohl der jungen als auch älteren Generation respektiert und gewürdigt wird. MSC-Vorstandschaft sowie alle Anwesenden spendeten erneut großen Applaus für diese außergewöhnliche Aktion der MSC-Jugend.

Mit vielen Gesprächen und Zukunftsplänen verbrachte man bei musikalischer Unterhaltung durch DJ Klaus noch einige vergnügte Stunden zusammen.Harry Wansner (hawa)     

 

MSC-Vorsitzender Uli Körber bedankte sich für das unermüdliche Engagement bei v.l. Jan Froede, Bernd Wischer, Ina Kirssi und Beate Wansner mit je einem Präsent.

 

Die Hoffnung stirbt nie!

Jan Froede lässt sich auch nach schwerem Schicksalsschlag nicht einfach ausbremsen.

 

In Cross Country Kreisen war der für den MSC Schefflenz startende Jan Froede schon seit Jahren eine feste Größe. Zunächst auf einer 125er Zweitakt-KTM unterwegs, wechselte er später auf die 250er Viertakt-KTM und war zuletzt auf einem Motorrad aus dem Hause Sherco unterwegs. Schon 2010 beendete Jan Froede die GCC-Saison bei den Junioren als Zweiter und wurde am Ende der Saison Achter beim Europafinale im thüringischen Rudolstadt. Im Jahr 2011 lief für Jan nahezu alles perfekt. Mit Lukas Reichstein als direkten Kontrahenten lieferte er sich bis zum letzten Rennen ein Kopf- an Kopfrennen und beendete hauchdünn vor seinem Rivalen die Saison als Sieger in der Juniorenklasse. Beim Endlauf der Europameisterschaft in Triptis hatte dann Lukas Reichstein die besseren Karten und gewann knapp vor Jan Froede, der in Ausführungszeichen dort „nur“ Zweiter wurde. Im Jahr 2012 musste Jan erstmals in der Klasse der Experts antreten und beendete diese auf einem ebenfalls hervorragenden dritten Platz. Ab 2013 schien Jan Froede das Rennsportglück etwas verlassen zu haben, was den damals 18-jährigen aber nur noch mehr angespornt hatte. Nach einer Verletzung musste er allerdings die letzten Rennen pausieren und konzentrierte sich deshalb auf die vor ihm stehende Saison 2014.Diese solltejedoch gänzlich anders verlaufen, als sich Jan dies in seinen kühnsten Träumen hätte ausdenken können.

Zunächst begann die Saison wie geplant und die ersten Rennen verliefen mehr weniger wie geplant. Am 17. August änderte sich Jan Froedes Leben allerdings binnen weniger Sekunden dramatisch. Bei einer Trainingssitzung im unterfränkischen Arnstein kam Jan nach einem nicht unüblichen 30m-Sprung schwer zu Fall, da der Motor seines Motorrades unvermittelt den Geist aufgegeben hatte. Schon direkt nach dem heftigen Aufschlag auf den Boden verspürte Jan unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und eine beängstigende Taubheit in den Beinen. Während einer kurz danach erfolgten Not-Operation wurde schnell klar, dass die Folgen des Sturzes weitaus weitreichender waren, als dies Jan lieb sein konnte und er fortan mit der hohen Wahrscheinlichkeit einer Querschnittslähmung rechnen musste. Ihm war somit genau dasselbe Schicksal widerfahren, wie wenige Monate zuvor seinem ehemaligen Rennfahrerkollegen Lukas Reichstein, der beim Endurocross in Leipzig ebenfalls schwer gestürzt war und sich genau wie Jan eine Wirbelsäulenfraktur zugezogen hatte. Zwischenzeitlich sind aus den beiden ehemaligen Konkurrenten gute Freunde geworden, die sich bestens verstehen und in regem Kontakt stehen. Das wichtigste für Jan Froede ist im Moment aber in erster Linie sein Rückhalt bei der Familie und seinen Freunden. Trotz der hervorragenden Möglichkeiten, die er bei seinem derzeitigen Reha-Aufenthalt in der Heinrich-Sommer-Klinik in Bad Wildbad geniest, wird es nur eine Frage der Zeit

sein, bis sich Jan Froede wieder mit dem Alltagsleben zu Hause auseinander setzen muss.

Dies ist insoweit eine ganz besondere Herausforderung, da Jan von Ärzteseite aus noch immer die Hoffnung bleibt, eines Tages wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Diese Hoffnung wird zwar nur mit einer Chance von 60:40, noch dazu nur innerhalb der ersten drei Jahre recht klein geschrieben, aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Aber gerade dieser Umstand macht es auch für Jan und seine Familie recht schwierig, da die entsprechenden Kostenträger eher zögerlich an dringend erforderliche Investitionen heran gehen. Schließlich könnte es am Ende ja doch noch so kommen, dass Jan wirklich wieder auf die Beine kommt und alle Aufwendungen unnötig gewesen sein könnten. Für die aktuelle Situation aber natürlich alles andere als wirklich unterstützend ist. Auch deshalb haben zwei seiner Freunde eine T-Shirt-Aktion (Never give up #151) ins Leben gerufen, die vom Vorstand des MSC Schefflenz, Uli Körber finanziert wurde, indem er die Shirts organisiert und den beiden Freunden die Möglichkeit gegeben hatte, diese in seiner Grafik-Werkstatt zu

bedrucken. Dies war folglich auch eine der ersten finanziellen Aktionen zur Unterstützung von Jan, die im Hause Froede natürlich dringend benötigt und ebenso hoch erfreut entgegen genommen wurde.

Trotz Beruf und der Zeit für sein eigenes Training hat Jan Froede asl Jugendtrainer im MSC wertvolle Jugendarbeit betrieben. Dies honorierten ihm seine Schützlinge in der Form, dass Sie beim diesjährigen GCC-Lauf in Schefflenz eigens einen Crepes-Stand aufgebaut hatten und dessen Erlös ihrem großen Vorbild Jan Froede gespendet hatten.

Immerhin mussten in der zum Glück schon vorhandenen, ebenerdigen Wohnung Bad und Dusche umgebaut werden, damit Jan diese überhaupt erst benutzen konnte. Das ist jedoch noch längst nicht alles, was in nächster Zeit auf die Familie, insbesondere auf Jan und seinen Vater Christoph Froede zukommt. Selbst wenn sich Jan zurzeit noch keine Gedanken über seine weitere berufliche Zukunft machen muss, bleibt ihm kaum erspart, sich irgendwann wieder damit auseinander zu setzen. Seine Firma hat ihm zwar schon heute versichert, dass seiner weiteren Ausbildung als Elektroniker nichts im Wege steht, aber allein schon das Dorthin kommen, ist eine weitere Hürde die zum entsprechenden Zeitpunkt genommen werden muss und ebenfalls nicht zum Nulltarif zu haben ist. Auch so einfache Dinge, wie ein eigener Rollstuhl sind gerade jetzt kurz vor Weihnachten immer noch nicht erledigte bzw. genehmigte Angelegenheiten. Unter der Woche ist Jan momentan damit beschäftigt, seine Therapie zu bestreiten. Schließlich setzt er alles daran, um sein alles andere als langweiliges Leben wieder auf eigene Beine zu stellen. Deshalb nutzt er die ihm in Wildbad gegebenen Möglichkeiten in vollem Umfang aus, geht morgens und mittags in ein jeweils halbstündiges Rehaprogramm und absolviert darüber hinaus so viel freiwilliges Aufbautraining wie nur möglich. Denn eines hat Jan Froede bis heute nicht verlernt: „Aufgeben ist grundsätzlich keine Option für den jungen Mann aus dem kleinen Ortsteil Ruchsen der Gemeinde Möckmühl, nahe Heilbronn.“ Laut seinen eigenen Worten ist für ihn das Schönste, dass er nach wie vor sein Leben zu 100% selbstständig bestimmen kann.

Seine Freunde sind ebenfalls davon überzeugt, dass Jan Froede irgendwann wieder auf den eigenen Füßen im Leben steht und haben deshalb schon heute damit begonnen, für das Allernotwendigste Spenden zu sammeln. Denn trotz allem Optimismus, den Jan Froede ausstrahlt, bleiben doch einige Einschnitte, die nicht einfach vom Tisch zu wischen sind. Einfach mal so mit Freunden losziehen, geht unter den Umständen heute nicht mehr. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch in Zukunft unüberwindbare Hindernisse und ein entsprechend ausgestattetes Fahrzeug zum einen extrem teuer und zum anderen vorerst noch lange nicht genehmigt. Trotz Unfallversicherung und anderer Vorsorgemaßnahmen bleibt aber für die Betroffenen vorerst einmal nur die Eigeninitiative. Dies haben nicht nur die Freunde von Jan und Christoph Froede mitbekommen, sondern auch der MSC Schefflenz und deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Gerade der MSC Schefflenz und allem voran Vorstand Uli Körber, genauso wie der Freundeskreis der Familie würden sich deshalb außerordentlich freuen, wenn der eine oder Andere von Euch eine seinen Verhältnissen entsprechende Unterstützung auf nachfolgendes Konto transferieren könnte.

"Never give up #151 Jan Froede"

Konto 12243413 bei der Volksbank eG Mosbach

IBAN: DE93 6746 0041 0012 2434 13

BIC CODE: GENODE61 MOS

Für die Anteilnahme und Unterstützung bedanken wir uns an dieser Stelle schon einmal recht

herzlich im Voraus und wünschen Euch eine frohe und gesegnete Adventszeit!

MSC Schefflenz / Rudolf Schuler